Mit ihrem Debüt 'Seasons Of My Soul' hat die britische Singer/Songwriterin Rumer im Herbst 2010 einen Katapultstart hingelegt. Mit ihrem zweiten Album 'Boys Don't Cry' reißt sei nun weniger bekannte Songs aus den Siebzigern aus der Vergessenheit und rückt sie in ein neues Licht.
Lange arbeitete die Sängerin mit pakistanischen Wurzeln an ihrem neuen Album, auf dem sie wenig bekannte Songs von bemerkenswerten Musikern vorstellt. Und die reichen von Todd Rundgren, Townes van Zandt, Ronnie Lane & Ronnie Wood bis zu Tim Hardin. Selbst die bekannteren Künstler - Leon Russell, Isaac Hayes, Bob Marley - haben fast vergessene Songs zu bieten, die es für Rumer wiederzuentdecken und neu zu erfinden gilt. "Die Songs klingen am Ende nicht immer wie die Originale, aber sie sind emotionale Eindrücke von ihnen. Ich wollte versuchen, mich in die männlichen Stimmen einzuleben, die mir zu Beginn so fremd vorkamen", begründet Rumer ihre Auseinandersetzung mit den Meistern ihres Fachs, die damals vielfach Feministinnen düpierten, wie Neil Young mit "A Man Needs A Maid". Rumer stellt Songs wie Isaac Hayes "Soulsville", Todd Rundgrens "Be Nice To Me" oder Richie Havens "It Could Be The First Day" musikalisch und inhaltlich in einen neuen Kontext, legt die in ihnen steckenden Gefühle offen. 'Boys Don't Cry' stellt eine faszinierende Auswahl von Erzählungen dar, die von Rumers außergewöhnlicher Stimme zusammengehalten wird.